Sommerlager 2008

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In diesem Jahr sind wir eine Woche lang in Langquart im Lager. Und unserem Lagerthema entsprechend „Zeitreise“ reisen wir während einer Woche quer durch die Zeit. Begleitete werden wir von einem Professor, welcher eine Zeitmaschine erfunden hat.
Am Donnerstag, dem 21. August 2008 erschien ein Artikel vom So-La in den Wiler Nachrichten.

Sommerlager 2008 » Verschiedene Alben

Samstag, 08.07.2008

Voller Vorfreude trafen am Samstagmorgen rund 70 Kinder und etwa 25 Leiter und Leiterinnen beim KGH in Wil ein. Von dort aus wollen sie zu einer Zeitreise aufbrechen, zusammen mit dem Professor Reiner Zufall und seinen beiden Enkeln Tic und Tac. Doch zuerst bestiegen wir den Zug und machten uns auf nach Landquart. Dort wollen wir für eine Woche unser Basislager errichten, von wo aus wir unsere Zeitreise machen wollen. Nach einer kurzweiligen Zugfahrt und einem Fussmarsch trafen wir beim Lagerplatz ein. Einige Leiter und Leiterinnen haben bereits an Vorarbeit einiges geleistet und schon ein paar Zelte aufgestellt. Den Rest mussten wir nun jetzt aufstellen. Und so standen bis zum Abend das Hauptzelt, das Küchenzelt, verschiedene Aufenthalts- und Schlafzelte, sowie die ganze weitere Infrastruktur, welche wir in einem Lager so benötigen. Nach einem Sing&Pray gab es das erste Lagernachtessen. Nach dem Essen und den Ämtlis war die Stille angesagt. Doch zuerst kam noch Professor Dr. Reiner Zufall. Er erklärte seinen beiden Enkeln die Zeitmaschine und wie man die bedient. Nach der Einführung ging es auch schon zur ersten Zeitstation. Das Ziel ist Ägypten. Doch bevor wir den Pharaonen begegnen werden, erzählte uns Iris etwas über Petrus und seinem Verhältnis zu Jesus. Nach dem gemeinsamen Teil der Stille ging es in die Gruppe. Dort hatten wir Zeit uns genauer kennen zu lernen. Nach der Zeit in der Gruppe ging es zurück zum Lagerplatz, wo wir mit einem feinen Dessert überrascht wurden. So ging der erste Lagertag vorbei und uns erwartet noch eine lange Nacht.
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Sonntag, 06.07.2008

Nach der ersten Nacht weckte uns die Sonne und das Morgenessen. Nach dem Essen standen die Ämtlis an. So holten wir Holz, putzten das WC, wuschen das Geschirr ab und brachten den Lagerplatz in Ordnung. Nach den Ämtlis bauten wir am Lagerplatz weiter. Also so ganz freiwillig machten wir das nicht. Da wir ja jetzt im alten Ägypten sind, begegnete uns ein Sklavenaugseher welcher uns zu der Arbeit anhielt.. So vervollständigten wir unter seiner Aufsicht die Dusche, stellten das Tippi auf und brachten unsere Zelte in Ordnung. Da bauten wir verschiedene Schuh- und Kleidergestelle oder es gab noch etwas an den Vorzelten zu tun. Diejenigen Gruppen, welche ihren Teil des Lagerbaus fertig hatten, bauten an ihren Gruppenplatz weiter oder sie stellten ihre Gruppenabzeichen fertig. Nach dem Mittagessen waren Ämtlis und danach Freizeit angesagt. Ein Magnet war dabei der Kiosk. Wer noch nicht genug gegessen hatte konnte nun seinen Magen füllen. Am Nachmittag trafen wir wieder auf Tic und Tac. Sie wollten zur Kleopatra. Aber sie würde uns nur dann vorlassen, wenn wir ihr unser Talent als Händler unter Beweis stellen konnten. Und so begannen wir im Wald zu handeln. Tauschten Gold gegen Steine und feilschten um Datteln. Wir wurden von Räubern überfallen und zum Schluss mussten wir mit dem verdienten Geld Ringe kaufen. Am meisten Ringe konnte die Gruppen "Dä Staibock wo vom Bärg obä abä kait und kaputt isch" erhandeln. Sie sind nun die besten Händler Ägyptens. Auch heute gab es vor dem Nachtessen ein Sing&Pray. Da wurde kräftig Gitarre gespielt und gesungen. Nach dem Nachtessen. trafen wir uns zum Gottesdienst. Neben einer Geschichte, welche sich mit unserem Glauben beschäftigte, vielen Liedern, stellten sich die verschiedenen Gruppen vor. Dabei gab es immer wieder viel zu lachen. Nach einem feinen Dessert hiess es schon wieder: Ab in den Schlafsack.
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Montag, 07.07.2008

Nach einer durchregneten Nacht wurden wir heute Morgen von Trompetenklängen geweckt. Nachdem auch der Letzte aus dem Schlafsack gekrochen ist, trafen wir uns alle im Hauptzelt zum Morgenessen. Nach den Ämtli und der Bestrafungsaktion von Marcel Düsel trafen wir wieder auf Kleopatra. Schliesslich waren wir immer noch im alten Ägypten. Die Königin war ziemlich ausser sich vor Wut. Die Nase ihrer Sphinx war weggebrochen. Und das bei der Nase der Kleopatra. Tic und Tac versprachen der Kleopatra, dass sie sich um das Problem kümmern wollten. Und wir sollten ihr dabei helfen. So machten wir uns auf, um auf dem Lagerplatz nach den Leuten zu suchen, welche uns weiterhelfen konnten. So trafen wir auf eine Sklavenhändler, den Pharao und seine Dienerin, einem Weissager und noch vielen anderen Personen. Durch das geschickte Kombinieren der einzelnen Hinweise fanden wir schliesslich heraus warum die Nase nicht mehr da war. Der Professor Reiner Unsinn hatte sie abgebrochen, als er das Gestein der Sphinx untersuchen wollte. Nach dem Mittagessen, den Ämtli und dem Kiosk waren die Ateliers angesagt. Zuerst stellten die Leiter und Leiterinnen ihre Ateliers vor. Und danach konnten wir uns bei unserem Lieblingsatelier einschreiben. Wir bastelten Hieroglyphentücher, Freundschaftsbändchen, ein Taschenspiel, ein Mikado, wir bauten einen Sarasani oder bastelten uns Waffen, wie etwa eine gigantische Steinschleuder. Trotz des Regens liessen wir uns die Laune nicht verderben. Und schon war das Nachtessen angesagt. Der Abend begann mit der Stille. Doch vorher trafen wir noch zum letzten Mal auf Kleopatra. Sie wollte uns wegen der Nase an den Kragen. So bestiegen wir wieder die Zeitmaschine, um aus Ägypten zu verschwinden. Der restliche Abend verbrachten wir in der Gruppe. Dort besprachen wir das Stillethema nochmals und bastelten an den Gruppenabzeichen weiter. Nach einem Dessert war auch der Lagermontag bereits wieder Geschichte.
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Dienstag, 08.07.2008

Nach dem alten Ägypten waren wir heute in der alten Eidgenossenschaft angekommen. Dort begegnete uns Tell, welcher von seinem Apfelschuss und dem Hinterhalt gegen Gessler erzählte. Darauf haben sich die drei Kanton Uri, Schwyz und Unterwalden entschlossen, einen Bund gegen die Habsburger zu gründen. Und Tell lud uns zum Schwur auf das Rütli ein. Wie es mit den Zeitreisen so ist, gehen die nicht immer ohne Überraschungen über die Bühne. Denn neben Tic und Tac hatte sich noch ein Ägypter in die Zeitmaschine geschmuggelt. Und so landete auch er bei den alten Eidgenossen. Doch trotz allem wollten wir auf das Rütli. Und so machten wir uns, kurz nach dem Morgenessen, auf den Weg zum Rütli. Endlich konnten wir das auch bei Sonnenschein machen. Es hatte zum Glück aufgehört zu regnen. Wenigstens bis zum Abend. So nahmen also die einzelnen Gruppen ihre Wanderung unter die Füsse. Die einen zog es zur Rheinschlucht, andere ins Heididörfli ein weiteres Gruppenpaar besuchte die Erlebniswelt des Neuguthofes, andere zog es in die Taminaschlucht und eine Gruppe besuchte die Neuburg. Eine spezielle Wanderung machten die Hilfsleiter. Sie wanderten Richtung Walensee, übernachten dort und kehren dann erst am Mittwoch zurück. Doch der Tagesausflug war mit der Wanderung noch lange nicht beendet. Es stand nämlich noch das Nachtessen in der Gruppe auf dem Programm. Die meisten Gruppen kehrten nach der Wanderung zum Lagerplatz zurück, schnappten sich ihr Essen und verzogen sich in den Wald um die Würste zu braten. Einige Gruppen hingegen nahmen das Essen gleich auf die Wanderung mit und assen es unterwegs. Doch was war nun mit Tell? Den begegneten wir am Abend wieder. Wie versprochen trafen wir uns mit ihm auf dem Rütli. Dort schworen wir feierlich, dass wir uns in allen Situationen beistehen und uns gegenseitig unterstützen wollen. Nach einem gemeinsamen Tagesabschluss verzogen wir uns müde, aber glücklich in die Zelte.
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Mittwoch, 09.07.2008

Von den alten Eidgenossen ging es heute direkt in die Steinzeit. Dort trafen Tic und Tac auf ein paar Urmenschen. Doch anstatt zu jagen, lagen sie nur rum. Nach ein paar Problemen mit der Verständigung konnten die Urmenschen Tic und Tac klar machen, dass sie sich von der Jagd erholten. Und prompt luden sie die Beiden dazu ein. Doch zuerst war noch das Morgenessen und die Ämtlis angesagt. Bei sehr warmen Wetter absolvierten wir am Morgen den Genussparcorde. Beim Geschichtehören, dem Malen von Mandalas, dem Erraten von optischen Täuschungen oder bei der Massage konnten wir uns entspannen. Sportlicher ging es beim Kraftsport zu und her. Dort konnten wir uns unsere Muskeln stählen. Viel zu schnell war der Mittag da. Nach dem Essen war Baden angesagt. Noch schnell packten wir unsere Sachen zusammen und machten uns auf den Weg nach Bad Ragaz. Dort konnten wir uns endlich mal wieder waschen. Neben Spiele im und um das Wasser genehmigten wir uns noch eine Glace. Nach etwa zwei Stunden brachen wir auf und kehrten zum Lagerplatz zurück. Nach dem Nachtessen und dem Ämtli stand noch die Stille auf dem Programm. Nach der Stille trafen wir wieder auf Tic und Tac. Sie haben eine Tonscherbe gefunden und wollen nun den dazugehörigen Krug finden. Doch den bekommt man nicht so einfach. Den Krug konnten wir uns bei einem Nachtgeländespiel erkämpfen. Zuerst wurden wir in verschiedene Gruppen eingeteilt. Danach richteten wir unseren Gruppenplatz ein. Danach ging es mit dem Kampf um Dörfer, Truppen und Macht los. Das Ziel des Spieles war es, dass man möglichst viele Dörfer erobert und dadurch mehr Macht als die anderen Gruppen erlangt. Wer am Schluss am meisten Macht hatte, bekam den Krug. Und so wurde gekämpft, die richtige Taktik gesucht, um Truppen verschoben und Dörfer erobert. Währenddem wurde es immer dunkler und das machte die Sache auch nicht immer einfacher. Nach dem Geländespiel trafen wir uns nochmals kurz im Hauptzelt, bevor wir uns zum Schlafen legten. Übrigens, gewonnen hatte die Gruppe Schwarz
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Donnerstag, 10.07.2008

Auch heute waren wir wieder in der Steinzeit. Schon gleich nach dem Morgenessen trafen wir wieder auf die Urmenschen. Zusammen mit Tic und Tac gaben sie die Resultate des gestrigen Geländespiels bekannt. Gewonnen hat die Gruppe "Schwarz". Nach dem Essen und den Ämtlis ging es mit dem zweiten Teil der Ateliers weiter. Dort buken wir Brot, bastelten Pyramiden aus Crepepapier, bauten verschiedene Waffen wie Steinschleudern, Speere, etc. wir knüpften Freundschaftsbändchen, bastelten uns ein Mikado oder schliffen Speckstein. Nach den Ateliers gab es das Mittagessen. Nachher gab es wieder Ämtli und auch der Kiosk war wieder offen. Um halb drei trafen wir uns alle wieder im Hauptzelt. Dort sagten uns Tic und Tac, dass das Tagebuch von ihrem Grossvater geklaut worden ist. Wie es sich herausstellte, haben die Urmenschen uns das Tagebuch geklaut. Und so mussten wir den beiden helfen das Tagebuch wieder zu finden. Mit Hilfe einer Karte und verschiedenen Spuren fanden wir die verlorenen Seiten des Tagebuches. Da uns die Steinzeit nicht mehr gefällt. Werden wir sie nun verlassen. Doch noch verbrachten wir einen Abend mit der Gruppe. Doch vorher gab es natürlich noch das Nachtessen und auch Stille war angesagt. Doch neben der Geschichte gab es heute auch noch anderes zu erleben, So versuchten sich einige beim Hügeln. Oder wir schwitzen den ganzen Tag so fest, dass die Dusche, respektive der Kaltwasserhahn dauern besetzt war. Und auch entdeckten einige, wie kühl der Wald ist.
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Freitag, 11.07.2008

Heute trafen wir in Griechenland ein. Und gleich beim Morgenessen begegnete uns Olympius, welche zwei seiner Ringer trainierte. Nach einem kleinen Showkampf lud er uns zu den olympischen Spielen ein. Da machten wir natürlich gerne mit. Doch zuerst gab es natürlich noch die Ämtlis. Ohne die läuft in einem Lager nichts. Doch nun konnte die grosse, griechische Olympiade starten. In verschiedenen Disziplinen massen wir unsere Kräfte. So etwa beim Wassertragen, dem Garettenrennen, einem Hindernislauf, einem griechischen Ringkampf oder einem Seiltanz. Bei jeder Disziplin wurde verbissen um den Sieg gekämpft. Nachdem alle Disziplinen absolviert wurden, rief bereits das Mittagessen. Und nach dem Mittagessen stand noch das obligate Gruppenfoto auf dem Programm. Danach ging es weiter mit Ämtli, dem Kiosk und Freizeit. Der Nachmittag stand dann ganz im Zeichen des Lagerabbaus. Schliesslich war es bereits der zweitletzte Tag. Und so bauten wir so viel wir konnten bereits heute ab. So wurde ein grosser Teil der Kinderzelter, der Sarasani und das Tipi abgebaut. Und auch die Küche bauten wir ab und verlagerten den Rest davon in das zweite Matzelt. Dank Wetterglück, es tröpfelte nur manchmal ein paar Minuten, konnten wir alles Material trocken verräumen. Nach dem Nachtessen stand dann das grosse Abschlussfest auf dem Programm. Zuerst wurde der griechische Jahrmarkt eröffnet. Dort konnte man ein Quiz machen, singen, beim Montagsmaler Sachen erraten, pantomimisch verschiedenen Dinge erraten, Black Stories hören, sich ein Tattoo malen lassen oder ein Theater einstudieren. Nach rund einer Stunde schloss der Jahrmarkt und wir trafen uns alle wieder im Hauptzelt. Dort zeigte uns die Theatergruppe verschiedene Szenen aus dem Lager, die Musikgruppe trat mit "Hip-Hop in da Hauptzelt" auf. Und natürlich stand auch noch die Rangverkündigung der Olympiade an. Zum Abschluss des Tages gab es für alle noch ein Dessert. Und danach war Nachtruhe angesagt. Zumindest theoretisch.
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Samstag, 12.07.2008

Nun war der letzte Lagertag angebrochen. Nach dem Aufstehen packten wir alles Gepäck zusammen und verluden es in den Anhänger. Danach assen wir das Morgenessen. Und auch auf Tic und Tac trafen wir nochmals. Sie beschlossen ihre Zeitreise zu beenden und in die Gegenwart zurückzukehren. Den Ägypter, den sie unterwegs mitgenommen hatten, der kam auch gleich mit. Doch bevor es zurück ging, mussten noch die restlichen Bauten abgebaut werden und der Platz sauber gemacht werden. Kurz vor dem Aufbrechen fassten wir noch alle einen Lunch. Einige der Leiter und Leiterinnen blieben allerdings noch dort und räumten den Rest des Materials auf. Die anderen traten unterdessen den Weg nach Landquart und von dort nach Wil an. In Wil angekommen, trafen wir auf den Professor Reiner Unsinn, welcher seine beiden Enkeln und den Ägypter en Empfang nahm. Nachdem diese wieder zusammen waren, konnten auch wir uns verabschieden.
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