Sommerlager 2018

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In diesem Jahr verbrachten wir unser Sommerlager im schönen Glarnerland. Genauer in Riedern. Doch so beschaulich wie es aussaht, ist es nicht. Es ging nämlich auf Schatzsuche. Auf der berühmten Schatzinsel soll es einen sagenhaften Schatz geben. Und den wollten wir in dieser Woche finden.
Das Lager dauerte vom 07. – 14. Juli 2018. Mit rund 30 Kindern und ihren Leiter und Leiterinnen brachen wir in Wil auf und machten uns auf Schatzsuche. Mit dem Wetter hatten wir grosses Glück. Es gab praktisch nur Sonne. So konnten wir, neben der Schatzsuche auch auf unseren Ausflug gehen oder mal die Badi besuchen.

Sommerlager 2018 » Verschiedene Alben

Samstag, 07.07.2018

Heute Morgen ging es endlich mit dem Sommerlager los. Um 10.15 Uhr trafen wir uns bei der Evangelischen Kirchgemeinde Wil. Wir wurden von Jim begrüsst. Dieser hatte von einem alten Piraten eine Schatzkarte erhalten und wollte auf die Suche nach diesem Schatz gehen. Er lud uns ein mitzukommen, wir sollten uns aber beeilen, da sein Schiff bald losfahren werde. So waren wir bald auf dem Weg in Richtung Riedern GL. Dort angekommen erfuhren wir, dass das Schiff noch überhaupt nicht seetüchtig war. Wir halfen tüchtig mit das Schiff zu reparieren und richteten gleichzeitig unser Lager ein. Schon bald war es Abend und es gab ein feines Znacht. Am Abend lernten wir unsere Lagergruppen besser kennen, assen ein Dessert und schon war der erste Tag vorbei.
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Sonntag, 08.07.2018

Wie jedes Jahr, wurde in der ersten Nacht eher wenig geschlafen und so waren wir Leiter auch nicht überrascht, als die ersten Kinder schon fast fertig gefrühstückt hatten, als wir 7.30 Uhr zum Essbereich kamen. Nachdem alle ihr Frühstück genossen hatten schlossen wir die letzten Arbeiten an den Lagerbauten ab. Auch unser Schiff konnten wir fertigstellen. Nach dem Mittagessen wollten wir uns endlich auf den Weg zur Schatzinsel machen. Leider musste uns der Kapitän die Nachricht überreichen, dass unser Schiff sabotiert wurde. Deshalb machten wir uns in kleinen Gruppen auf den Weg um Fischer zu fragen, ob wir mit ihnen auf die Insel fahren könnten. Obwohl die Gruppen sich auf dem Weg verfahren hatten, kamen schlussendlich alle in einem Stück auf der Insel an. Um das zu feiern hielten wir einen Gottesdienst und stellten uns anschliessend mit den am Abend vorher vorbereiteten Gruppenvorstellungen gegenseitig vor.
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Montag, 09.07.2018

Den heutigen Morgen liessen wir etwas langsamer angehen. In den Ateliers bauten wir eine Seilbahn und eine Hollywood-Schaukel, machten Freundschaftsbänder, schliffen Specksteine und backten Brot. Am Nachmittag belauschte Jim per Zufall einen Teil der Crew und erfuhr so über ihre Pläne zu Meutern und selbst nach dem Schatz zu suchen. Durch einen blöden Zufall wurde Jim entdeckt und die Crew nahm ihm die Schatzkarte weg. Durch Hinweise von Gestalten im Wald konnten wir den Aufenthaltsort der Crew herausfinden. Als wir dort ankamen sahen wir jedoch nur noch, wie die Schatzkarte im Streit zerrissen wurden und anschliessend alle beteiligten Personen flohen. Wahrscheinlich aus Angst vor uns. Nun hatten wir nicht nur die Schatzkarte verloren, auch war sie in mehrere Teile zerrissen, welche wir wiederfinden mussten, um unseren Schatz irgendwie noch finden zu können. Da es aber schon Abend wurde, entschieden wir uns, uns diesem Problem am nächsten Morgen anzunehmen.
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Dienstag, 10.07.2018

Nachdem wir eine Nacht lang überlegt haben, wie wir die Schatzkarte wiederfinden könnten, erklärte uns Dr. Livesey nach dem Morgenessen seine Idee. Wir sollten uns in Gruppen aufteilen. Jede Gruppe sollte sich dann auf die Suche nach einem Kartenstück machen. Also packten wir unsere Siebensachen und machten uns auf den Weg um die Kartenstücke zu finden. Schon am Abend kam die erste Gruppe zurück. Da wir den Rest unserer Truppe erst am nächsten Tag erwarteten assen wir in verminderter Grösse Znacht. Anschliessend sangen wir ein paar Lieder und gingen dann früh ins Bett.
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Mittwoch, 11.07.2018

Da die älteren Gruppen erst um die Mittagszeit wieder auf den Lagerplatz zurückkehren würden, bastelten die jüngeren Kinder Piratenflaggen und Lederbeutel. Langsam aber sicher trudelten die restlichen Lagerteilnehmer ein und zum Zmittag waren wir wieder komplett. Da alle noch erschöpft von der langen Wanderung waren, liessen wir den Nachmittag etwas ruhiger angehen. Beim Genussparcours konnte man sich bei verschiedensten Posten entspannen. Am Abend war wieder Action angesagt. Obwohl auf den Wanderungen Kartenstücke gefunden wurden, hatten wir noch nicht alle Stücke wieder beisammen. Zum Glück wurden sie von Leuten gefunden und wir konnten ihnen die Kartenstücke abkaufen. Wir mussten uns aber fest in acht nehmen, da es im Wald auch Räuber hatte, die unser hart verdientes Geld stehlen wollten. Obwohl es schon spät war, als die Karte endlich komplett war, gingen wir noch auf die Suche nach dem Schatz. Den Ort, an dem der Schatz versteckt war, konnten wir zwar ohne Probleme finden, nur war der Schatz schon weg. Enttäuscht gingen wir wieder zum Lager zurück und gingen ins Bett, in der Hoffnung, dass uns über Nacht eine gute Lösung für unser Schatz-Problem einfällt.
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Donnerstag, 12.07.2018

Am Morgen kam uns der Doktor ganz aufgeregt entgegen. Er habe einen Fussabdruck im Matsch gefunden. Da wir nie barfuss herumliefen, konnte dieser Abdruck nicht von uns stammen. Da wir ja so oder so nichts Besseres zu tun hatten, konnten wir uns gerade so gut auf die Suche nach dem Verursacher des Abdruckes machen. Somit machten wir uns auf den Weg und liefen den Fussspuren nach. Am Ende der Spur fanden wir Ben Gunn. Er erzählte uns, dass er von seiner ehemaligen Schiffscrew auf der Insel ausgesetzt wurde. Da er wusste, dass ein Schatz auf der Insel versteckt war, hatte er jahrelang nach diesem gesucht und ihn schlussendlich auch gefunden. Er erklärte sich bereit den Schatz mit uns zu teilen, wenn wir ihn mit zurück auf das Festland nähmen. Am Nachmittag gingen wir in die Badi, da Ben Gunn ein Bad dringendst nötig hatte. Blitzblank kochten wir dann in den Lagergruppen gemeinsam das Abendessen auf dem Feuer.
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Freitag, 13.07.2018

Der Morgen startete mit einer Überraschung. Long Jon Silver und die Schiffscrew kamen unter weisser Flagge zu uns. Sie entschuldigten sich und boten uns an, bei den letzten Vorbereitungen für unsere Abfahrt zu helfen. Somit begannen wir den Schatz von Ben Gunns Versteck auf unser Schiff zu transportieren. Es mussten mehrere Posten absolviert werden, damit das Gold vom Versteck durch den Urwald, von dort übers Meer und dann ins Schiff transportiert werden konnte. Am Nachmittag begannen wir mit dem Lagerabbau. Wir konnten schon einen grossen Teil unserer Lagerbauten abbauen. Darunter auch die meisten Zelte. Da die Nacht trocken werden sollte, wurden den Kindern zur Wahl gestellt, ob sie unter freiem Himmel oder in einem der verbleibenden Zelte schlafen wollten. Am Schlussabend gab es ein Lagergericht. Die ganze Woche durch wurden verschiedenste Streiche gespielt. Nun wurden die Durchführer der Streiche je nach Härte des Streiches bestraft, nachdem sie versuchen konnten, sich so zu verteidigen, dass sie als «Nicht schuldig» bezeichnet wurde.
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Samstag, 14.07.2018

Und schon ist eine Woche vorbei. Der heutige Tag stand ganz im Zeichen des Lagerabbaus. Alles, was am letzten Tag noch nicht abgebaut worden ist, wurde heute abgebrochen und in Anhängern verstaut. Nach einem Lunch machten wir uns schon auf den Weg in Richtung Glarus Bahnhof. Drei Mal umsteigen später konnten die wartenden Mamis und Papis ihre Kinder in Empfang nehmen. Natürlich wurde unser Schatz gerecht verteilt. Jedes Kind bekam 10 (Schoggi-)Silbermünzen. Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr. Wer ist alles mit dabei?
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Gruppen

Dieses Jahr hatten wir vier Lagergruppen: Die Gruppe "Tortuga", "The Black Sails", "Ancora" und "Admiral Benbow". Natürlich haben auch einige hart im Hintergrund gearbeitet. Das Küchenteam hat uns jeden Tag mit super Essen versorgt, Puck und Rico haben sich um das Material gesorgt, Jana hat viele Fotos gemacht und online gestellt und Serge und Max haben sich um alles gekümmert, was sonst noch anstand.
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