Sommerlager 2017

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In diesem Jahr verbrachten wir unser Sommerlager in Maienfeld (Kanton Graubünden). Während einer Woche begleiteten wir die fünf Freunde auf ihrer spannenden Suche nach einem Schatz. Was das wohl für ein Schatz war?
Leider spielte das Wetter nicht immer so mit, wie wir uns das gewünscht hatten. Dennoch konnten wir uns auf unseren Ausflug machen, erlebten bei Geländespiele so allerhand und für die Badi hatte es auch noch gereicht.

Sommerlager 2017 » Verschiedene Alben

Samstag, 08.07.2017

Heute Morgen gings bei strahlendem Sonnenschein los. Ann, Julian und Dick stiessen fast pünktlich zu uns und die Reise nach Maienfeld konnte losgehen. Nach einer knapp zwei Stunden langen Reise kamen wir erschöpft auf dem Lagerplatz an. Wir trafen auf Georgina (eigentlich möchte sie aber nur George genannt werden) und ihre Eltern. Georgina ist die Cousine von Ann, Julian und Dick und wird das Lager auch mit uns verbringen, obwohl ihre Eltern gleich neben dem Lagerplatz wohnen. Nach einer kurzen Pause stellten wir unsere Zelte auf. Schon bald gab es einen feinen Znacht und nach einem gemütlichen Gruppenabend gings dann auch schon in den Schlafsack.
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Sonntag. 09.07.2017

Der heutige Tag startete mit Kindern, die schon ab 6 Uhr morgens auf dem Zeltplatz herum stiefelten. Die Leiter schliefen zu dieser Zeit noch alle friedlich in ihren Zeltern und Hängematten. Nach einem feinen Zmorge bauten wir die letzten Lagerbauten fertig. Nun kann man auch die Zähne an der Waschstelle putzen und das das Feuerholz bleibt trocken. Am Nachmittag mussten wir den 5 Freunden (eigentlich sind es nur 4. Timi, der Hund, ist bei seinen frisch geborenen Welpen im Urlaub) helfen ihr Boot zu finden, damit wir auf Georges Insel fahren können. Leider war es im Sturm, welcher es auch von der Anlegestelle wegschwemmte, so sehr beschädigt worden, dass wir es erst reparieren müssen. Dies werden wir jedoch morgen tun. Abends feierten wir gemeinsam einen Gottesdienst und die fünf Gruppen stellten sich dem ganzen Lager vor. Und schon war es wieder Abend und alle gehen ins Bett.
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Montag, 10.07.2017

Heute Morgen schafften es fast alle Kids rechtzeitig zum Zmorge aus dem Zelt. Nach den obligatorischen Ämtli mussten wir irgendwie unser Boot reparieren. In einem Wirtschafts-Geländespiel wurde hart um jeden Rohstoff gekämpft. Die Räuber, welche auch auf dem Gelände waren, vereinfachten dies nicht wirklich. Aber schlussendlich hatten wir mehr als genug Rohstoffe gesammelt. Deshalb konnten Ann, Dick, Julian und George das Boot am Nachmittag reparieren. Wir lernten in dieser Zeit Fähigkeiten, welche wir auf der Insel brauchen könnten. Z.B. Pioniertechnik, Morsen, Orientieren und Essen kochen. Nach einem feinen Birchermüesli trafen wir uns in den Gruppen und bastelten Gruppenabzeichen. Die Älteren Kinder bereiteten sich ausserdem schon für die Zweitageswanderung vor. Morgen geht es auf die Wanderungen. Hoffentlich bleibt das Wetter einigermassen schön.
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Dienstag, 11.07.2017

Endlich haben wir es geschafft, das Boot zu reparieren. Heute ging es endlich auf die Insel, bzw. auf die Eintages- oder Zweitageswanderung. Zur Freude der Kinder fielen heute die Ämtlis aus, da wir ziemlich bald nach dem Morgenessen unsere Siebensachen packten und losmarschierten. Die jüngsten zwei Gruppen machten sich gemeinsam auf den Weg, die drei ältesten Gruppen gingen individuell in Richtung ihrer Rastplätze für die Nacht. Währenddessen die älteren Kids ihre Zelte aufstellten und ihr Abendessen selbst kochen mussten, assen die Jüngeren ein feines Kartoffelstock und liessen den Abend mit einer Singrunde ausklingen.
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Mittwoch, 12.07.2017

Der Tag startete mit weniger Kindern als sonst, da de älteren Gruppen immer noch auf dem Ausflug waren. Da diese erst auf das Mittagessen zurück kamen, bastelten wir aus Zeitung und Draht kleine Figuren. Langsam trudelten alle restlichen Kinder ein. Nachdem das Material geputzt und wieder versorgt war gab es ein feines Zmittag. Auch wenn die Wetteraussichten unsicher waren, wagten wir einen Abstecher in die Badi. Zum Glück regnete es erst, als wir wieder auf dem Lagerplatz angekommen waren. Wir konnten so einen friedlichen und sonnigen Nachmittag verbringen. Am Abend erzählte uns Georg aufgeregt, dass sie ein altes Wrack auf der Insel gefunden habe. Natürlich gingen wir alle mit ihr mit um es zu erkunden. Auf dem Weg zum Wrack konnten wir zwei Schmuggler belauschen, welche von einem Schatz redeten, welche sich auf dem Wrack befinden sollte. Wir waren uns alle einig, dass wir den Schatz auf jeden Fall vor den Schmuggler finden müssen und so startete ein Rennen um den Schatz, welches wir glücklicherweise für uns entscheiden konnten. Nach einer feinen Creme als Dessert gingen alle müde ins Zelt.
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Donnerstag, 13.07.2017

Heute Morgen startete der Tag ganz entspannt. Beim Genussparcours konnte man die Seele baumeln lassen. Er war auch der Grund, wieso das halbe Lager mit angemalten Fingernägeln herumlief. Am Nachmittag erwartete uns eine böse Überraschung. Die Küche hatte vergessen die Nahrungsmittel für den Abend einzukaufen. Zum Glück bot uns Georges Vater an, dass wir uns das Essen verdienen konnten, indem wir seine verlorenen Briefmarken wiederfanden. Dankbar nahmen wir das Angebot an und konnten uns so das Abendessen sichern. Das verdiente Essen wurde Gruppenweise über dem Feuer gekocht. Es gab Fondue, Hot Dogs, Pizza und Wienerli im Teig. Nach einem gemütlichen Abend in der Gruppe ging es schon wieder in den Schlafsack.
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Freitag, 14.07.2017

Wir wollten wissen, wer der Beste, der Schnellste und der Gescheiteste des ganzen Lagers ist. Darum machten wir eine Lager-Olympiade. Bei verschiedenen Posten fanden wir genau dies heraus. Schnell wurde es Nachmittag und wir machten uns an den Lagerabbau. Da es leider immer wieder mal regnete, entschieden wir uns, alle Zelte stehen zu lassen. Sonst hätten die Kinder draussen im Regen schlafen müssen. Trotzdem fanden wir genug bauten, welche man schon abreissen konnte und das Abschlussfeuer musste auch noch aufgeschichtet werden. Nach dem schon fast traditionellen letzten Abendessen, Hamburger, ging es mit dem Schlussabend weiter. Auch dieses Jahr gab es einen spannenden Kampf zwischen Kindern und Leiter. Im Gegensatz zu den letzten zwei Jahren, konnten dieses Mal die Kinder gewinnen. Aber das auch nur, weil sie Hilfe von Julian und Dick hatten 😉 Zur Freude der Kinder gab es keine Nachtruhe. Hoffen wir mal, dass sich alle Kids entscheiden rechtzeitig zu Bett zu gehen, damit wir Morgen einen guten letzten Tag haben können.
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Samstag, 15.07.2017

Und schon ist der letzte Tag gekommen. Schon vor dem Morgenessen sah man Kinder schwer mit Koffern gepackt in Richtung Hauptzelt gehen. So konnten gleich nach dem Morgenessen mit dem Abbau der restlichen Zelte starten. Zum Glück wurden wir vom Regen verschont. Nach einem Lunch auf dem Lagerplatz ging es zu Fuss los in Richtung Maienfeld Bahnhof. Mit dem Zug ging es wieder zurück nach Wil, wo uns schon viele Eltern erwarteten. Nach einem abschliessendem «Tschi-Ai-Ai» und einer Tschüss-Runde ging das SoLa auch schon wieder zu Ende. Wir hatten trotz wechselndem Wetter und einigen Gewittern, welche in unserer Nähe vorbeizogen, eine sehr schöne und abenteuerreiche Woche. Uns Leitern hat es sehr viel Freude gemacht wieder eine Woche mit «unseren» Kindern zu verbringen und wir freuen uns schon auf nächstes Jahr.
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