Sommerlager 2013

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Im Sommerlager reisten wir vom 06. Juli bis am 13. Juli einmal um die Welt. Der Start unserer Reise war in Hallau. Zusammen mit Phileas Foggs und seinem Begleiter Passepartout reisten wir in die USA, nach Australien, nach Indien, durchquerten Ägypten, besuchten Italien und machten einen Halt in Griechenland.
Wie meistens in Hallau hatten wir super Wetter. Es regnete keinen Tropfen. So wurden wir einzig wegen den Wasserschlachten, der Badi und dem Schweiss nass.
Die Wiler Zeitung brachte am 22. Juli 2013 einen Bericht über das Sommerlager.
Am 15. August berichtete auch die Wiler Nachrichten über unser Lager.

Sommerlager 2013 » Verschiedene Alben

Samstag, 06.07.2013

Am Samstag, dem 6. Juli 2013, war es nun soweit. Das Sommerlager des Cevi Wil begann. Wir besammelten uns um ca. 10:15 bei der Kreuzkirche Wil. Nachdem das Gepäck verladen war, wurden wir das erste Mal von Phileas Foggs begrüsst. Er war gerade dabei eine Wette abzuschliessen. Er will es schaffen, innerhalb einer Woche einmal um die Welt zu reisen. So machten wir uns auf, die Welt einmal zu umreisen. Die erste Station war der Bahnhof Wil. Von dort fuhren wir mit dem Zug nach Winterthur und weiter nach Schaffhausen. Durch unglückliche Umstände konnte die Weiterfahrt danach nicht ganz wie geplant stattfinden. So waren wir schlussendlich eine Stunde später in Hallau als geplant. Nachdem wir den Weg von Hallau zum Lagerplatz zurück gelegt hatten, wurden wir von den restlichen Leitern und Leiterinnen begrüsst, welche bereits am Vortag angereist waren und ein grosser Teil der Lagerbauten aufgestellt hatte. Kaum angekommen, wurden wir Zeuge eines Banküberfalls. Der Bankerin wurde ein Koffer mit 20'000 Cevi-Dollar geklaut. Sogleich machte sich Kommissar Fix daran, den Fall aufzuklären. Doch auch wir waren nicht untätig. Es gab noch einige Lagerbauten, wie etwa die Dusche, die Waschstelle, die Abwaschstelle usw., welche noch gebaut werden mussten. Nach dem ersten Nachtessen trafen wir wieder auf Phileas Foggs. Er wollte auf seiner Weltreise weiterreisen. Das nächste Ziel waren die USA. Doch leider wurde er von den strengen Zöllnern abgewiesen. Er hatte keinen Pass dabei. Das uns das nicht auch passieren kann, bastelten wir uns am anschliessenden Gruppenabend eigene Pässe. Doch davor waren noch die Ämtli angesagt. Es musste das Geschirr abgewaschen werden, Holz gehackt, gefätzelt und das WC geputzt werden. Eine Gruppe hatte aber das schönste Ämtli. Nämlich frei. Wie bereist gesagt, war am Abend Gruppenabend. Dort lernten wir uns zuerst mal alle etwas besser kennen. Obwohl die meisten sich bereits vom Cevi her kannten, kamen auch immer wieder neue Kinder ins Lager, welche sonst nicht im Cevi sind. Weiter bereiteten wir noch die Gruppenvorstellung vor, mit derer wir unsere Gruppe am Sonntag, nach dem Gottesdienst, vorstellen wollten. Und wir machten natürlich unseren Pass, so dass wir die nächsten Tage weiterreisen konnten. Nach einem Dessert hiess es dann das erste mal, ab in die Schlafsäcke.
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Sonntag, 07.07.2013

Nach der Einreise in die USA war zuerst nochmals Lagerbau angesagt. So entstanden an diesem Sonntagmorgen noch die restlichen Lagerbauten. Um 12:00 Uhr gab es dann das Mittagessen. Typisch USA gab es Hot Dogs (oder richtigerweise Trumans). Eine Überraschung gab es noch für Joel. Da er heute Geburtstag hatte, gab es für ihn einen Geburtstagskuchen, inklusive Kerzen zum Ausblasen. Nach dem Ämtlis hatte dann auch das erste Mal der Lagerkiosk offen. Wer noch nicht genug zum Mittag hatte (wie das bei der Küche möglich ist, bleibt wohl für immer ein Rätsel), konnte sich dort mit einigen Süssigkeiten eindecken. Natürlich gab es auch Postkarten für die Lieben daheim. Nach der Freizeit trafen wir wieder auf Phileas Foggs und seinem Diener Passepartout, zusammen mit einer einheimischen Amerikanerin, welche in der Wüste auf den Zug warteten. Doch auf einmal wurden sie von Indianer überfallen, welche ihnen den Koffer raubten. Da wir uns nicht auf Kämpfe mit den Indianern einlassen wollten, mussten wir eine andere Lösung suchen, um die Koffer zurück zu bekommen. Im nahe gelegenen Wald versuchten wir verschiedene Sachen zu finden, um diese gegen den Koffer zu tauschen. Zum Beispiel einen Friedenspruch, Federn (eine Gedenkminute für Hansi), Farbe oder ein Geschenk. Doch solche Sachen bekommt man nicht einfach so. So musste man verschiedene Aufgaben lösen. So konnte man etwa beim Schneider einen Pinsel bekommen. Diesen konnte man dann beim Maler gegen Farbe tauschen. Das heisst, wir mussten zuerst herausfinden, wer was braucht und wo man das bekommt. Nachdem wir alles zusammen hatten, trafen wir wieder auf die Indianer, welche uns die Koffer zurück gaben. Doch kaum hatte Phileas Foggs den Koffer, tauchte Kommissar Fix auf. Er suchte ja immer noch nach den Bankräubern und glaubte, Phileas Foggs wäre dieser Bankräuber. Nach dem Nachtessen trafen wir uns zum sonntäglichen Gottesdienst. Denise, zusammen mit Belinda, Beni und Aaron, erzählten uns etwas über Spuren, welche wir hinterlassen. Daneben sagen wir natürlich auch kräftig. Nach dem Gottesdienst stelle sich nun jede Gruppe kurz vor. Da gab es Hühner, welche in der Gegend rum gackerten (Neges). Die Gruppe Mainake baute die Namen der Gruppenmitglieder in einer Geschichte ein. Die Gruppe Suomi stelle sich mit einer Brille verkleidet vor, während die Gruppe the big bang theory sich was im Fernseher anschaute. Mit Luftballons stellte sich die Gruppe Balão vor. Mit einer Schnur verbanden sich die Mitglieder der Gruppe Kusafiri, während die Gruppe Mykerinos hoch hinaus wollte. Sie bauten eine menschliche Pyramide. Nach der Gruppenvorstellung sangen wir noch etwas. Nach einem Dessert war dann bereits die Zeit gekommen, um zu schlafen.
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Montag, 08.07.2013

Über Nacht reisten wir über den Pazifik nach Australien. Dort angekommen mussten wir zuerst durch den Zoll. Wer den Pass nicht dabei hatte, bekam nun Probleme mit den Zöllnern. Nachdem alle glücklich in Australien waren, wollte Phileas Foggs per Auto durch den Kontinent reisen. Er fand auch einen Autoverkäufer. Doch als dieser von einem Buschbrand hörte, wollte er das Auto nicht hergeben. So mussten wir uns anderweitig helfen. Um die Gegend zu erkunden, wurden wir in Gruppen durch Hallau geschickt. Die Aufgabe war es, aufgrund von Fotos verschiedene Posten zu suchen und dort die Jasskarte mit den höchsten Punkten zu holen. Rico hatte sich vorgenommen, mit seiner Gruppe diesen Wettbewerb zu gewinnen, doch es reichte ihm nur auf den zweiten Platz. Gewonnen hatte schliesslich die Gruppe von Anja. Nach diesem strengen Morgen hatten wir uns nach dem Mittagessen etwas Erholung verdient. Die einen nahmen mehr oder weniger freiwillig ein Bad in unserem Pool. Für die anderen gab es den Genussparcours. Dort wartete ein Barfusslauf auf uns. Es gab einen Singposten oder einen Massageposten. Bei Puk konnte man bei den Black Stories mitraten. Für die ganz müden gab es einen Entspannungsposten, wo man einfach eine Viertelstunde da liegen konnte. Etwas für das Gehirn konnte man beim Tasten machen. Hier musste man verschiedene Gegenstände erraten, welche man nur ertasten konnte. Nach dem Nachtessen und den Ämtlis ging es zuerst wieder in die Gruppenstille. Nach der Stille stand dann zum zweiten Mal ein Gruppenabend auf dem Programm. Die einzelnen Gruppen nutzten diese Zeit, um ihr Gruppenabzeichen zu machen. Daneben bleib aber auch noch Zeit für Spiele, Gespräche usw. Zum Tagesabschluss gab es für alle Kuchen, dann war auch schon wieder Schlafenszeit.
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Dienstag, 09.07.2013

Von Australien kommend trafen wir heute in Indien ein. Eigentlich wollte Phileas Foggs mit der Bahn weiterreisen. Doch durch ein Unwetter in Indien (zum Glück nicht in Hallau) konnte er nur zu Fuss weitergehen. So packten wir also unsere sieben Sachen und machten uns auf den Tagesausflug. Für die älteren Gruppen war es ein Zweitagesausflug. Das heisst, sie kehrten erst am Mittwochmittag wieder ins Lager zurück. Doch das erste Ziel für alle gleich. Wir wanderten gruppenweise zum Gipsmuseum Schleitheim. Dort besuchten wir das Gipsmuseum und den Gipsabbaustollen. So erfuhren wir, dass es z.B. im Brot Gips drin hat und wie schwer die Arbeit unter Tage war. Nach diesem recht erfrischenden Teil (im Stollen waren es nur ca. 10 Grad kühl), ging es wieder an die Wärme. Da es neben dem Gipsmuseum auch einen Picknickplatz hatte, assen die meisten Gruppen dort ihren Lunch. Nachdem Essen machten sich alle auf, für ihre weitere Wanderung. Die älteren Gruppen suchten sich einen Platz für ihr Nachtlager. Einige steuerten die Wutach an, andere zog es mehr Richtung Randen und den Schleitheimer Randenturm. Die Jüngeren nachten sich wieder auf den Weg zurück ins Lager. Wobei auch hier die Gruppe Balão noch den Randenturm bestiegen. Zum Nachtessen waren dann die drei jüngsten Gruppen (wenn auch mit etwas Verspätung) wieder zurück im Lager. Nach dem Nachtessen und den Ämtlis gab es einen Singabend, welcher durch Schakal unterstützt worden ist, der uns an diesem Tag besucht hatte. Die Gruppen, welche auf dem Zweitagesausflug waren, mussten natürlich zuerst mal ein geeignetes Nachtlager finden. Da es aber nicht regnen sollte, konnte man auch problemlos unter freiem Himmel übernachten und musste keine aufwändige Balchenzelter aufbauen. Nachdem das Lager eingerichtet war, hiess es, sich etwas zu essen zu machen. Dabei reichte die Spannweite von einfachen Teigwarengerichten, bis hin zu ganzen Poulets. Während die jüngeren Kinder im Bett waren und die Älteren unter freiem Himmel ihr Nachtessen verdauten, versuchten einige Leiter einen Ball im Kornfeld zu finden. Trotz grossem technischem Aufwand (Andrioli und Suchscheinwerfer) fand ihn erst Serge am nächsten Tag beim vorbeigehen.
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Mittwoch, 10.07.2013

Für die Gruppen auf dem Zweitagesausflug begann der Tag, so wie der gestrige geendet hatte. Unter freien Himmel, mit einem selbstgemachten Essen. Danach mussten sie ihr Biwak abbrechen und zum Lagerplatz zurückkehren. Für die anderen Gruppen machte uns die Küche ein feines Morgenessen. Nach dem Morgenessen und den Ämtlis standen verschiedene Spiele auf dem Programm. So konnte man jassen, verschiedene Ballspiele machen, Bändeli knüpfen oder Fruchtspiesse zusammenstecken. Kurz vor dem Mittagessen trafen dann auch die anderen Gruppen wieder beim Lagerplatz ein. Nach dem Essen (verteilt von Scheich Omar Abdullah Biber) verkündete uns Phileas Foggs, dass wir nun eine Erfrischung verdient hätten. Er hatte dazu auch schon einen passenden Badeplatz am Nil gefunden (Badi Hallau). So machten wir uns also alle auf in die Badi. Kaum angekommen, wurde auch gleich die Rutschbahn und der Sprungturm in Beschlag genommen. So badeten wir also den ganzen Nachmittag, leidlich durch eine Glacepause unterbrochen, bis zum Abendessen. Pünktlich zum Essen wurden wir von Max, Serge und Rico wieder ins Lager hinauf gefahren. Nach dem Nachtessen und der Stille trafen wir auf einen Archäologen, welche auf der Suche nach Altertümer war. Da es aber bereits dunkel wurde und er sich nicht alleine in den Wald getraute, wurden wir losgeschickt, um diese Altertümer zu suchen. Jede Gruppe bekam eine Karte, sowie ein Ziel darauf, wo sich die Scherben befanden, nach denen der Archäologe gesucht hatte. Sobald die Gruppen ihren Weg bestimmt hatten, ging es los. Einige Gruppen hatten dabei allerdings einige Schwierigkeiten, den richtigen Weg zu finden. An dem gesuchten Punkt angekommen, fanden schlussendlich alle ihre Teile des archäologischen Fundes. Und da es bereits am Eindunkeln war, fand auch jede Gruppe zwei Fackeln, so dass sie den Weg zum Treffpunkt fanden. Am Treffpunkt angekommen, gab es für alle ein Dessert. Danach machten wir uns wieder auf, ins Lager zurück zu kehren. Da es bereits spät geworden ist, ging es gleich in die Schlafsäcke. Doch für Belinda war es noch lange nicht zu Ende. Spät am Abend wurde sie entführt und mitten im Wald ausgesetzt. Dort wand sie lediglich einige Rätsel, welche sie lösen musste. Mit jedem Rätsel kam sie einen Schritt weiter. Schlussendlich landete sie in einem Feuerkreis und wurde auf den Name Caprea (lateinisch für Reh) getauft.
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Donnerstag, 11.07.2013

In der Nacht ging es über das Mittelmeer nach Italien. Da wir der italienischen Handwerkskunst etwas entgegensetzten wollten, konnte man sich nach dem Morgenessen zu den Ateliers einschreiben. Da konnte man Brot backen, eine Gipsmaske basteln (oder sich den Arm eingipsen), man konnte Freundschaftsbändeli oder einen Traumfänger basteln. Weiter gab es das allzeit beliebte Speckstein schleifen. Und Puk machte das, was er schon am Gruppenabend mit seiner Gruppe gemacht hatte. In seinem Atelier konnte man Zinn giessen. Schnell waren die Ateliers auch schon wieder vorbei und es stand das Mittagessen auf dem Programm. Typisch italienisch gab es Risotto. Nach dem Essen kamen wieder einmal die Ämtlis an die Reihe. Und nach dem immer gut besuchten Kiosk und der Freizeit trafen wir uns alle im Hauptzelt. Im Hauptzelt erzählte uns Phileas Foggs von seiner bisherigen Reise. Währenddessen konnten wir draussen Kommissar Fix beobachten, welcher immer noch seine Bankräuber suchte. Auf einmal tauchten zwei Gestalten auf und entführten den armen Fix. Phileas Foggs beschloss darauf hin, Fix zu helfen. Da er aber kein Geld hatte, um das Lösegeld zu bezahlen, musste eine andere Lösung her. Wir bauten uns eine Zeitmaschine. Sofort machten wir uns in den Wald auf, um dort nach allem zu suchen, was wir für eine Zeitmaschine brauchten. Zum Beispiel Zahnräder. Diese bekamen wir vom Schmied, welcher aber dafür Eisenerz wollte. Dieses konnte man beim Minenarbeiter kaufen. Das Geld dafür bekam man von der Floristin, welche einem für Blumensträusse bezahlte. Und so ging es zwischen einer Uhrmacherin, einer Stromerin (welche den Strom in Säcken kaufte), dem Holzfäller, der Händlerin und einer Quizmasterin hin und her. Zu allem Überfluss gab es auch noch zwei Räuber, welche einem alles klauen konnte. Zusätzlich hatte auch noch jede Gruppe ihren eigenen Räuber, welcher es auf das Geld der anderen Gruppen abgesehen hatte. Eine recht gefährliche Sache also. Doch zum Glück gelang es uns, alle Teile für die Zeitmaschine zusammen zu kriegen. So konnte Phileas Foggs die Zeitmaschine in Betrieb nehmen. Nach eigen Startschwierigkeiten, wir landeten noch kurz in der Steinzeit, versetzte uns die Zeitmaschine tatsächlich einige Stunden in die Vergangenheit zurück. Dort trafen wir wieder auf den Kommissar. Da wir nun wussten, dass er entführt werden sollte, konnten wir das verhindern und so Fix retten. Zum Dank verhaftete er gleich Phileas Foggs, da er ihn ja immer noch für den Bankräuber hielt. Doch langsam klärte sich auf, dass Phileas Foggs mit dem Bankraub nichts zu tun hatte. Da wir ja heute in Italien sind, beschloss die Küche zu streiken. So bekam jede Gruppe einen Kochkessel und verschiedene Lebensmittel. Mit denen suchten sie sich ein gemütliches Plätzchen und kochten dort ihr eigenes Nachtessen.
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Freitag, 12.07.2013

Von Italien kommend trafen wir heute in Griechenland ein. Und dort beschlossen wir sogleich, dass wir an den olympischen Spielen teilnehmen wollten. Dazu wurden wir in Gruppen aufgeteilt. Nun ging es los mit den Spielen. Beim Ringkampf musste man gegen einen Leiter antreten und ihn aus dem Ring stossen. Auch beim Lanzenkampf ging es gegen einen Leiter, respektive eine Leiterin. Mit einer Lanze musste man beim Gegner möglichst viele Treffer landen. Der Hindernislauf ist relativ simpel. Jeder in der Gruppe musste die Hindernisbahn möglichst schnell absolvieren. Beim Standweitsprung zählte, wie der Name es vermuten lässt, die Weite. Etwas Geschick beim Basteln und auch den richtigen Wind brauchte man beim Papierflieger Weitflug. Mehr für den Kopf, respektive die Nase, war der Gewürzposten. Hier galt es verschiedene Gewürze zu erkennen. Wieder sportlicher ging es beim Sackhüpfen zu und her. Nach diesen sportlichen Leistungen hatten wir uns das Mittagessen reichlich verdient. Einige hatten aber noch Energie übrig. Diese landeten zur Abkühlung im Pool. Da wir bereits Freitag hatten, begannen wir am Nachmittag mit dem Lagerabbau. Und da für die Nacht kein Regen gemeldeten wurde, konnten wir bereits alle Kinderzelter abbauen. Wer wollte, konnte die letzte Nacht unter freiem Himmel verbringen. Diejenigen, welche ein Zelt als Schlafplatz vorzogen, übernachteten im Hauptzelt. Nach einem feinen Nachtessen stand bereits der Schlussabend auf dem Programm. Zuerst wurden noch die Sieger der Olympischen Spiele geehrt. Es war das die Gruppe 6. Danach führten uns Lara und Jonas durch den Schlussabend. Es wurden verschiedenen Gruppen gebildet, welche gegeneinender um Punkte kämpften. Das Ziel war es, ein Bild aufzudecken. Mit jeder Aufgabe, die eine Gruppe richtig lösen konnte, konnte sie ein Kärtchen aufdecken. Da mussten etwa Fragen zu den einzelnen Ländern beantwortet werden, welche wir besuchten. Oder eine Gruppe musste in einer Modeschau gegen eine andere Gruppe antreten. Es wurde Seil gezogen, Pyramiden gebaut, Garettenrennen gefahren, Gummibärchen aus dem Mehl gefischt oder eine Zeitungsstafette gemacht. Unterbrochen wurde der Schlussabend noch von einem Ballon, welcher sich unsere Lagerwiese als Landeplatz ausgesucht hatte. So gab es zwischen den einzelnen Aufgaben noch eine kurze Ballonpause. Nachdem das Bild aufgedeckt worden ist, gab es von der Küche zum letzten Mal ein Dessert. Danach brach die letzte Nacht an, welche für einige doch eher kurz war.
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Samstag, 13.07.2013

Trotz der kurzen Nacht gab es auch am letzten Lagertag noch einiges zu tun. Nach dem Morgenessen mussten wir das Lager fertig abbrechen und den Platz aufräumen. Nach einigen Stunden Arbeit war fast alles verräumt und bereit für den Rücktransport nach Wil. So konnten wir unseren Lunch fassen. Da wir genug Zeit hatten, assen wir ihn bereits auf dem Lagerplatz. Um 12:15 brachen wir dann auf und liefen nach Hallau hinunter. Dort bestiegen wir den Bus, welcher uns nach Schaffhausen fuhr. Von Schaffhausen, über Winterthur, erreichten wir schlussendlich Wil. Vor der Kreuzkirche warteten auch schon die Eltern auf uns. Und auch Phileas Foggs tauchte nochmals auf. Er hatte schliesslich gewettet, dass er in einer Woche die Weltumrundung schafft. Kurz vor Ablauf der Frist war er zurück und gewann so die Wette. Nach einem Tschi-ai-ai und der Verabschiedung aller war das So-La 2013 zu Ende.
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Gruppen

Im Lager hatten wir sieben Lagergruppen. Die älteste Gruppe waren die Mädels der Gruppe Neges. Danach kamen die Jungs der Gruppe Mainake, welche im Lager auch gleich ihren Jungschi-Beweis machten. Danach folgte die Gruppe Suomi und als viertälteste Gruppe war the big bang theory im Lager dabei. Die nächste Gruppe war die Gruppe Balão. Die beiden jüngsten Gruppen hiessen Kusafiri und Mykerinos. Neben den Gruppen gab es noch andere Leute, welche im Lager mithalfen. In der Küche waren Andi, Tobi, Indy und Manuela beschäftigt. Max, Serge, Rosita und Pluto bildeten den Lagerstab.
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