Sommerlager 2012

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Das Sommerlager des Cevi Wil. Vom 07. – 14. Juli 2012 fuhren wir für eine Woche nach Riedern (Kanton Glarus). Dabei begleiteten wir Lucy, Sue, Peter und Edmund nach Narnia. Leider spiele das Wetter nicht immer so mit, wie es sollte, es regnete fast jeden Tag. Das macht einem richtigen Cevianer oder Cevianerin nichts aus.
Die Wiler Nachrichten brachten am 13. September 2012 einen Bericht über das Lager.
Und auch die Wiler Zeitung brachte am 26. Juli 2012 einen Bericht über unser Lager.

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Freitag, 13.07.2012

Am Freitagmorgen stand die Lagerolympiade auf dem Programm. Unser Ziel war es, die weisse Hexe endgültig zu besiegen. Und dafür mussten wir uns im Kampf ausbilden lassen. So wollten wir nach dem Morgenessen bei verschiedenen Disziplinen unsere Kräfte messen. Die Geschicklichkeit etwa war beim Teebeutelweitwurf gefragt und unsere Kräfte konnten wir beim Steine tragen oder beim Seilziehen messen. Auf den Gruppenzusammenhalt kam es beim Parcourslauf an. Der musste nämlich als geschlossene Gruppe absolviert werden. Ebenfalls auf die Gruppe kam es bei der Disziplin der Menschenpyramide an. Eine weitere Disziplin war der Wassertransport. Und damit das nicht zu einfach war, musste man diese hüpfend in einem Sack absolvieren. Die Kampfkunst schliesslich wurde beim Lanzenkampf gemessen. Da bei dieser Olympiade nicht nur das alleinige Resultat zählte, sondern auch der Einsatz, gewann nicht etwa die älteste Gruppe, sondern die Gruppe Ramandu. Da wir nun bereit für den Kampf gegen die weisse Hexe waren, konnte es also losgehen. Gleich nach dem Mittagessen lief sie an uns vorbei (begleitet von einigen ganz komischen Gestalten). Nach einem kurzen Kampf konnten wir sie besiegen und Narnia von ihrem Fluch befreien. Trotz dieses Sieges wartete am Nachmittag noch einiges an Arbeit auf uns. Da es bereits Freitag war, wollten wir einen Teil der Lagerbauten abräumen. So brachen wir einen Teil der Schlafzelter ab und räumten die Dusche und die Arena. Nach dem Nachtessen, den Ämtlis und der Stille trafen wir uns alle im Essensraum zum Schlussabend. Zuerst wurden die vier Geschwister Lucy, Sue, Peter und Edmund für ihre Leistung im Kampf gegen die weisse Hexe belohnt. Sie alle wurde zu Königen von Narnia ernannt. Nach dieser Ehrung eröffnete das Lagergericht seine Pforten. Jede Gruppe musste währen des Lagers einer anderen Gruppe einen Streich spielen. Und nun konnte die Gruppe, welche Opfer des Streiches wurde, die andere Gruppe einklagen. Da standen also so Fälle zur Debatte wie das Verstreuen von Fätzli, das Bemalen des WC Spiegels oder auch das Zusammenbinden von Schuhen. Unter der Oberaufsicht des Gereichtes wurden die Fälle angehört, die angeklagte Gruppe konnte sich durch einen mehr oder weniger geschickten Anwalt verteidigen lassen und falls das Gericht die Schuld als erwiesen ansah, wurde Strafe gesprochen. So musste etwa eine Gruppe den Mund mit Essig spülen (ohne ihn zu trinken), eine anderen Gruppe musste die Heimreise mit roten Lippen antreten oder sie bekamen einen Fisch aufs Gesicht gemalt. Nach dieser doch etwas turbulenten Gerichtsverhandlung gab es für alle noch ein Dessert und dann brach auch schon die letzte Nacht an. Wie üblich konnte, wer wollte, draussen schlafen. Da es jedoch bereits zu regnen begonnen hatte, zogen alle den Platz im Essensraum, respektive auf der Veranda vor.