Sommerlager 2010

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In diesem Jahr wird es gefährlich. Zusammen mit Bildo Beutling haben wir eine Reihe gefährlicher Aufgaben zu erledigen. Doch alles von Anfang an. Vom 10. bis 17. Juli 2010 verbringen wir eine Woche im Zeltlager in Grabserberg. Was da alles so los ist, nun lass dich überraschen.
Der Wiler Zeitung ist nicht verborgen geblieben, dass wir im So-La waren. So erschien am 28.07.2010 ein Lagerbericht in der Zeitung.
Und auch die Wiler Nachrichten berichteten am 12.08.2010 über unser Lager.

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Mittwoch, 07.07.2010

Nach der Tagwacht, dem Morgenessen und den Ämtlis wollten wir Bilbo und seine Zwerge weiter auf ihrem Weg begleiten. Denn schliesslich hatten sie immer noch den Auftrag, den Schatz der Zwerge zu finden und vom bösen Drachen Smaug zurück zu erobern. Dafür mussten sie allerdings den Finsterwald durchqueren. Doch leider kamen sie nicht sehr weit. Bereits beim Eingang zum Wald wurden sie von Spinnen überfallen und entführt (schon wieder). Einzig Bilbo konnte entkommen und bat uns nun, dass wir ihm bei der Befreiung seiner Freunde helfen sollen. Er wusste auch schon einen Weg. Und zwar Feuer. Die Spinnen fürchteten sich nämlich vor Feuer. Und je mehr Kerzen wir beschaffen könnten, ums grösser ist die Change, dass wir die Zwerge befreien können. Um die Erfolgsaussichten noch zu erhöhen, trennten wir uns in zwei Gruppen auf. Jede Gruppe hatte nun die Aufgabe, möglichst schnell drei Kerzen zu beschaffen. Zusätzlich muss auch jede Gruppe noch ein Feuer entfachen (schliesslich müssen die Kerzen auch angezündet werden). Damit es auch spannend wurde, konnte man das gegnerische Feuer mittels Wasserballone auslöschen. Um sich nun die Kerzen und die Wasserballone zu beschaffen, musste man einfach bei einem gegnerischen Gruppenmitglied den Bändel vom Arm reissen. Und so entbrannte schon bald der wildeste Kampf im Wald von Grabserberg. Niemand wurde geschont und alle gingen mit vollem Einsatz (aber dennoch fair) in den Kampf. Nach rund anderthalb Stunden war die Schlacht geschlagen und die Zwerge konnten befreit werden. Der Nachmittag dagegen war etwas ruhiger. Da es heute wirklich sehr heiss war, zogen wir zum Voralpsee um dort ein Bad zu nehmen. Im Gegensatz zum Pfi-La war das Wasser nun angenehm erfrischend und nicht mehr saukalt. Neben dem Baden gab es auch noch ein paar Spiele oder man konnte einfach mal etwas in der Sonne liegen. Nach dieser Abkühlung zogen wir wieder zurück zum Lagerplatz und stürzten uns hungrig auf das Nachtessen. Und auch am Abend war Entspannung angesagt. Beim Genussparcorde konnte man spannende Geschichten oder entspannende Musik hören. Bei anderen Posten wurden der Tast-, Geruchs- oder Geschmackssinn auf die Probe gestellt. Man konnte bekannte Lebensmittel in völlig anderer Farbe ausprobieren, durch Schlamm waten oder einfach mal durch die Gegend schreien. Nach dem Genussparcorde gab es für alle noch ein Dessert und da sahen wir zum ersten Mal auch den Drachen Smaug. Ihn selber eigentlich nicht, aber das Feuer, welches er spie. Und wie war das nun mit dem Orkan. Laut Wetterbericht war wiederum schlechtes Wetter angekündigt, mit teilweise orkanartigen Winden. Daraufhin haben die Leiter beschlossen einige Vorsichtsmassnahmen zu treffen (auch wir haben aus den vergangenen Tagen gelernt). Doch zum Glück kam es dann anders, als der Wetterbereicht angekündigt hatte. Von einem Orkan war weit und breit nichts zu sehen. Aber lieber einmal zu häufig Vorsichtsmassnahmen treffen als dann hinterher wieder Zelter flicken.